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Gestaltung und Perfektion um der Menschen Willen

GÖTZ ARDEY möchte als Chief Development Officer ein «schönes» Unternehmen entwickeln und dabei Grenzen zwischen verschiedenen Experten, Disziplinen und Organisationen überwinden.

Götz Ardey; Foto: Jon Godwin Photography

Du hast mehrere Ausbildungen absolviert, warum?

Mich hat Technik immer fasziniert. Das Ingenieursstudium erwies sich als eine exzellente Denkschule. Ich war begeistert, aber ich fragte mich auch bald: «Wo ist da der Mensch?» Ich habe mich daher entschlossen, parallel ein Industrial Design Studium zu beginnen. Hier spielten neben Kunst vor allem Soziologie und Psychologie eine zentrale Rolle. Diese Kombination fand ich perfekt – bis ich als Projektleiter erlebte, wie gute Ideen nicht umgesetzt werden konnten, nur weil ihre finanziellen Vorteile nicht deutlich wurden. Darum habe ich noch einen MBA «angehängt», um die Sprache der Ingenieure in die von Finanzexperten übersetzen zu können.

Welche Fähigkeiten sind heute für dich wichtig?

Im Grunde die gleichen wie zu Beginn meiner Karriere. Nur hat sich meine gestalterische Tätigkeit auf eine andere Ebene verlagert: Heute entwickle ich gewissermassen «schöne» Organisationen – Gestaltung und Perfektion um der Menschen willen. Natürlich bin ich nicht in allen Bereichen ein Experte. Aber da ich mich schon lange in verschiedenen Disziplinen bewege, habe ich ein gutes Gefühl dafür entwickelt, was plausibel ist. Und ich habe gelernt, an die Menschen zu glauben, auch wenn wir als High Reliability Organisation in sicherheitsrelevanten Bereichen selbstverständlich klare Prozesse und Regeln haben und brauchen.

Gerade als Experte muss man über die eigenen Grenzen hinaussehen und aktiv die Verbindung zu anderen Experten suchen.

Wie sah dein Arbeitsalltag während der COVID-19-Krise aus?

Vollkommen anders. Wir haben zum Beispiel sofort auf Arbeit von zu Hause umgestellt. Viele Meetings fanden digital statt und ich traf mich mit einigen meiner Teams jeden Morgen zum virtuellen e-Coffee. Das funktionierte sehr gut, aber mir fehlte doch der «echte» Kontakt. Deswegen habe ich mich sehr gefreut, meine Leute wieder face-to-face zu treffen. Durch diese besondere Krisensituation haben wir aber auch die Stärken von skyguide erlebt. Wir hatten schon sehr früh eine Task Force etabliert, die sich unaufgeregt und schnell um alle gesundheitlichen und betrieblichen Aspekte kümmerte. Sicher hat uns dabei geholfen, dass wir uns in der Flugsicherung sowieso immer wieder gedanklich auf Krisen vorbereiten – Risikomanagement liegt einfach in unserer DNA.

Welche Vorhaben haben im Moment eine besonders grosse Bedeutung?

Eines unserer wichtigsten Projekte ist der Aufbau eines Virtual Centers, welches das Luftfahrtsystem sicherer und effizienter machen wird und uns neue Möglichkeiten für internationale Kooperationen eröffnet. Ein anderes Vorhaben ist der Ausbau des Luftfahrtsystems Schweiz. Hier vertiefen wir die Zusammenarbeit mit allen Stakeholdern der Schweizer Luftfahrt: Gemeinsam treiben wir Projekte voran, die für unser Land wichtig sind.

TEXT: Ute Liebig

Name: Götz Ardey
Position: Chief Development Officer

Zum Unternehmen

Name: Skyguide

An 14 Standorten bewirtschaftet skyguide den dichtest beflogenen Luftraum Europas. Skyguide stellt hohe Anforderungen an die Qualifikation ihrer Mitarbeitenden und investiert viel in deren Aus- und Weiterbildung. Das Unternehmen wurde mehrfach für seine Innovationskraft ausgezeichnet.

Anzahl Mitarbeitende: 1'500

Personalbedarf: Mögliche Vakanzen in folgenden Bereichen: Air Traffic Control, Aeronautical Information Services, Information Technology, Engineering & Technical Services

Wege in das Unternehmen: Direkteinstieg in verschiedene Bereiche: Business-, IT- oder Technical-Trainee; Ausbildung dipl. Flugverkehrsleiter(in) HF, Ausbildung dipl. Flugsicherungsfachfrau (-mann) HF

Bewerbung an: www.skyguide.ch/career​​​​​​​​​​​​​​

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