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Die Digitalisierung schafft viele neue interessante Aufgaben

JOHANNES MANSER trägt mit seinem Team dazu bei, Axpo weiter zu digitalisieren. Gerade im Bereich der Netze und  Kraftwerke sieht er noch viel Potenzial, durch die gezielte Nutzung von Daten die Anlagen besser betreiben zu können.

Johannes Manser; Foto: Jon Godwin Photography

Herr Manser, mit welcher Energie treibt Axpo die Digitalisierung voran?
Axpo hat die digitale Transformation in ihre Konzernstrategie aufgenommen. In fast allen Geschäftsbereichen gibt es Teams, die sich gezielt mit unterschiedlichen Themen der Digitalisierung auseinandersetzen. Am Schluss betrifft dieser Wandel jedoch alle Mitarbeitenden – quer durchs ganze Unternehmen. Ein grosses Thema ist dabei der Umgang mit geschäftsrelevanten Daten. Diese nun zentral zugänglich zu machen, aufzubereiten, zu analysieren und visualisieren, ist von grosser Bedeutung und äusserst spannend. Mit den aufbereiteten Informationen erhoffen wir uns, in Zukunft unsere Anlagen möglichst zuverlässtig und effizient betreiben zu können und dabei die Arbeitssicherheit und -qualität zu maximieren.

Welche Aufgaben finden Sie in Ihrem Bereich besonders interessant?
Die Digitalisierung geht einher mit vielen neuen Technologien und Arbeitsmethoden. Sich mit diesen auseinanderzusetzen und sie in der täglichen Arbeit einzuführen, finde ich eine besonders interessante Aufgabe. Ein Beispiel ist Augmented Reality, kurz AR genannt. AR könnte uns in Zukunft anzeigen, ob Komponenten eines Schaltfeldes unter Spannung stehen oder nicht, und so die Arbeitssicherheit verbessern. Viele Fragen drehen sich auch um den Einsatz von Drohnen: Wie können wir diese für uns nutzen? Ist es sinnvoll, öfters den Zustand von Leitungstrassen mit Hilfe von Drohnen zu erfassen, um dadurch optimale Bedingungen für eine vorausschauende Wartung zu schaffen?

Welche Skills sind in Ihrem Umfeld wichtig?
Lust auf Neues! Sowohl die IT- als auch die Energie-Branche wandeln sich aktuell in rasendem Tempo. Das heisst, wir suchen Leute, die interessiert daran sind, sich immer wieder in andere Themen einzuarbeiten. Darüber hinaus haben wir Bedarf an Menschen, die gerne proaktiv Probleme anpacken und lösen: Digitalisierung geschieht nicht top-down. Weiter sind Teamgeist und soziale Fähigkeiten gefragt. Da bei der Entwicklung digitaler Lösungen immer die Nutzer im Fokus stehen, ist eine enge Zusammenarbeit mit ihnen wichtig.

150 verschiedene Jobprofile in über 30 Ländern Europas zeichnen Axpo als Arbeitgeberin aus

Auf welche Entwicklung freuen Sie sich selbst am meisten?
Es ist das Gesamtpaket, das mich fasziniert: Unsere Vorfahren konnten Infrastrukturanlagen bauen, wir konstruieren die digitalen Systeme, um diese Anlagen besser betreiben zu können. Das ist eine sehr interessante und gesellschaftlich wichtige Aufgabe, für die wir heute Verantwortung übernehmen und in die wir uns kreativ einbringen können. Digitale Technologien sind eine wichtige Basis für eine moderne Energieversorgung – auch in Zukunft.

TEXT: Ute Liebig

Name: Johannes Manser
Position: Head Business Intelligence & Data Analytics

Zum Unternehmen

Name: Axpo

Axpo ist die grösste Schweizer Produzentin von erneuerbaren Energien. In der Schweiz und in über 30 Ländern Europas tätig, ist Axpo international führend im Energiehandel und in der Entwicklung massgeschneiderter Energielösungen.

Anzahl Angestellte: rund 4'500

Personalbedarf: Jobmöglichkeiten für Personen mit einem technischen, betriebswirtschaftlichen oder naturwissenschaftlichen Hintergrund. Analytische und vernetzt denkende Mitarbeiter mit einem innovativen Mindset.

Wege in das Unternehmen: Traineeprogramm, Direkteinstieg, Praktika, Diplomarbeiten

Kontakt: www.axpo.com/karriere

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