Neugier ist kein Fehler

JONAS LORETZ hat zunächst eine Ausbildung zum Polymechaniker absolviert, bevor er Maschinenbau studierte. In seiner jetzigen Tätigkeit als Projektleiter kann er die Erfahrungen aus beiden Bereichen nutzen.

JONAS LORETZ, Foto: Jon Godwin Photography

Was zeichnet einen Projektleiter in der Entwicklung aus? Seine Neugier?

Das ist sicher kein Fehler (lacht). Aber darüber hinaus muss man auch gut im Team arbeiten – mit allem, was so dazugehört: klar kommunizieren, zuhören und ab und zu einen Konflikt lösen. Wir haben in der Entwicklung ja mit ganz verschiedenen Anspruchsgruppen zu tun wie Konstrukteuren, Produktion, Einkauf, internen und externen Kunden. Wer die unterschiedlichen Anforderungen erfüllen will, muss mit allen Seiten erfolgreich kooperieren können. Auf der kognitiven Seite ist es vor allem wichtig, vernetzt zu denken und in jeder Situation handlungsfähig zu bleiben.

Was ist für dich ein besonders faszinierender Aufgabenbereich?

Mein Team und ich sind mit der Entwicklung von Spindeln beschäftigt, also mit Komponenten, die zum Teil hohe physikalische Belastungen aushalten müssen – zum Beispiel im Formenbau. Hier haben wir Spindeln im Portfolio, die 60’000 Umdrehungen pro Minute erreichen. Die spannendste Phase ist für mich daher die Prototypen-Montage. Hier zeigt sich, ob wir richtig geplant haben und ob sich das Bauteil im Einsatz bewährt. Was mir aber insgesamt an meinem Job gefällt, ist seine Vielseitigkeit: Dadurch, dass verschiedene Abteilungen eingebunden sind, schaut man in Gebiete wie Marketing oder Verkauf hinein und lernt auch deren Herausforderungen kennen.

Welche Entwicklung ist für GF im Moment besonders wichtig?

Im Bereich der Spindeln spielen die Sensoren eine grosse Rolle. Zum einen im Hinblick auf die hohe Präzision. Zum anderen aber auch, weil damit im Einsatz relevante Informationen gewonnen werden können: über das Verhalten der Komponenten und über deren Lebensdauer. Die Daten nutzen wir bereits heute für eine weitere Verbesserung unserer Bauteile, aber ich denke, dass dieser Bereich in Zukunft noch wichtiger werden wird.

JONAS LORETZ, Foto: Jon Godwin Photography

Mehr zur Karriere bei GF (Georg Fischer): www.georgfischer.com/jobs

TEXT: Ute Liebig

Name: Jonas Loretz

Position: Projektleiter R&D
Ausbildung: B.Sc. in Maschinenbau (BFH)
Mein bester Karrieretipp? Freude an der Arbeit und Leidenschaft!

Zum Unternehmen

Name: GF (Georg Fischer)
​​​​Was uns von anderen Arbeitgebern unterscheidet: Als international tätiger, breit aufgestellter Konzern setzt GF auf engagierte Macher mit ganz unterschiedlichen Talenten. Gemeinsam ist ihnen ihre Faszination für innovative Technologie, die Zusammenarbeit in internationalen Teams und eine proaktive und mitanpackende Mentalität.
Anzahl Mitarbeiter: 15’800
Personalbedarf: Engineering, IT, Betriebswirtschaft

Wege in das Unternehmen: Praktika, Direkteinstieg, Berufslehre, Abschlussarbeiten
Kontakt: www.georgfischer.com/jobs

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