Die Energiewende braucht digitale Transformation

FRANÇOIS JULITA erlebt die Energiebranche in einem Innovationsschub. Er will die notwendigen Methoden im Unternehmen etablieren und die Axpo Mitarbeitenden kontinuierlich weiterbilden.

FRANÇOIS JULITA, Foto: Jon Godwin Photography

Braucht man für die digitale Transformation auch «transformierte» Menschen, François?

Ja und nein. Die Energiebranche steht vor grossen Veränderungen und dabei sind Themen wie Energie und Klima heute zentral. Der technologische Fortschritt in den letzten Jahren hat diese zwei Bereiche massgeblich beeinflusst. Wir alle tragen Verantwortung, diese Themen zu adressieren. Das geht nur, wenn wir über Abteilungen hinweg mit Start-ups und sogar Konkurrenten zusammenspannen. In diesem Sinne brauchen wir «echte» Menschen: Menschen, die sozial und verantwortungsbewusst agieren.

In vielen Bereichen hat sich die Arbeitskultur in den letzten Jahren verändert. Wie sieht das bei euch aus?

Zürich ist zu einem Hotspot für führende Unternehmen geworden. Unter anderen sind Google oder das Walt Disney Research Lab hier und profitieren von den vielen Talenten und Weltklasse-Universitäten. Um da mithalten zu können, hat Axpo die letzten Jahre einen grossen Schritt getan. Wir investieren in junge Talente und vor allem in innovative Projekte und suchen neue Profile. Bei uns sind Personen gefragt, die mit Leidenschaft an Themen wie Artificial Intelligence, Predictive Maintenance, Augmented Reality, Blockchain und Drohnen mitarbeiten möchten.

Wie hält Axpo bei diesem Wandel mit?

Mit ihren Bereichen Produktion, Netze, Handel und Retail deckt die Axpo Gruppe europaweit grosse Teile der Wertschöpfungskette ab: eine perfekte Ausgangslage für Innovation! In diesem Kontext können wir relevante Innovationsprojekte quer über die Bereiche realisieren und somit unser interdisziplinäres Spezialistenwissen aktivieren. Neben diesen Projekten ist die Einführung von essenziellen Methoden genauso wichtig. Lean Management, Agile, Design Thinking, User Centered Design sind heute ein Muss in der Produkteentwicklung.

Wie kann man sich schon an der Uni vorbereiten, um einen guten Einstieg in die Karriere zu haben?

Wissen entsteht bei der Anwendung. In meinen Einsätzen als Gastdozent an diversen Fachhochschulen habe ich die Studierenden immer animiert, mutig zu sein: Gerade in ihrem Alter sollen sie «die Welt erobern wollen». Je früher Studierende bei praxisnahen Innovationsprojekten mitarbeiten können, desto besser. Noch besser ist, sich als Jungunternehmer in ein Start-up zu wagen. Axpo bietet sowohl ein Umfeld für Innovationsprojekte als auch Kooperationsmöglichkeiten für Start-ups im Energiebereich.

TEXT: Ute Liebig

Name: François Julita

Position: Head Digital Transformation
Ausbildung: M. Sc. ETH / MBE
Mein bester Karrieretipp: Mutig und interdisziplinär die Welt verändern wollen

Zum Unternehmen

Name: Axpo
​​​​Was uns von anderen Arbeitgebern unterscheidet: Die Axpo Gruppe produziert, handelt und vertreibt Energie in der Schweiz und in über 30 Ländern. Rund 4’500 Mitarbeitende verbinden die Expertise aus 100 Jahren klimaschonender Stromproduktion mit der Innovationskraft für eine nachhaltige Energiezukunft. Axpo ist international führend im Energiehandel und in der Entwicklung massgeschneiderter Energielösungen.

Anzahl Mitarbeiter: 4’441
Personalbedarf: Jobmöglichkeiten für Personen mit einem technischen, betriebswirtschaftlichen oder naturwissenschaftlichen Hintergrund

Wege in das Unternehmen: Traineeprogramm, Direkteinstieg, Praktika & Diplomarbeiten
Kontakt: axpo.com/jobs

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