Kollaboration wird bei J&J hochgehalten

ROMAN ISELIN findet es extrem motivierend, andere bei ihrer persönlichen Weiterentwicklung zu unterstützen. In der engen Zusammenarbeit mit Krankenhäusern, Ärzten und Patienten sieht er die beste Basis, um Innovationen voranzutreiben.

ROMAN ISELIN, Foto: Jon Godwin Photography

Du hast Ökonomie studiert und arbeitest im Medical Devices Segment – wie viel «Mediziner» steckt in dir?

Als ich vor sechzehn Jahren im Gesundheitsbereich anfing, war ich ein echtes «Greenhorn». Ich hatte mich für diese Branche entschieden, weil ich in ihr grosses Zukunftspotenzial sah. Heute – nach einer langen Zeit des Austauschs mit Spitälern, Medizinern und Patienten – bin ich tatsächlich ein bisschen zum Mediziner geworden und dankbar, dass ich diese spannende Reise in eine andere Welt antreten durfte.

Was gibt dir jeden Tag die Motivation, zur Arbeit zu gehen?

Zwei Dinge: Im Gesundheitsbereich entwickelt man Lösungen, die direkt oder indirekt Menschen zugutekommen. Schon allein das ist ein grosser Anreiz – vor allem, wenn dies in einem super Team geschieht! Aber in meiner Funktion kommt noch etwas anderes hinzu: die vielen Leute, die ich bei ihrer Entwicklung begleiten und unterstützen konnte, und die Möglichkeiten, Strukturen aufzubauen, die diesen Prozess fördern.

Wer hat bei J&J die besten Ideen: die Entwickler, die Marktexperten oder die Kunden?

Ideen können von überall kommen! Deswegen wird Kollaboration bei Johnson & Johnson auch so hochgehalten, schliesslich finden sich in den Teams die verschiedensten Fähigkeiten und Erfahrungen zusammen. Im Fokus stehen dabei immer die Kunden. Darum tauschen wir uns nicht nur mit Kolleginnen und Kollegen intensiv aus, sondern ebenso mit Entscheidern im Krankenhaus, Ärzten und Betroffenen. Dies kann auch bedeuten, dass wir wichtige Informationen direkt im Operationssaal aufnehmen.

Und wie verwandelt ihr Ideen in Innovationen?

Da wir im medizinischen Bereich arbeiten, unterliegen unsere Lösungen strengen Auflagen und müssen – von der Idee bis zum Produkt – einen komplexen Prozess durchlaufen. Dieser schliesst auch klinische Studien und Zulassungen mit ein. So findet nach der Ideenfindung noch eine strenge Selektion statt. Wenn dann aber eine neue Lösung auf den Markt kommt und den Menschen das Leben erleichtert, ist dies jedes Mal ein starkes Erlebnis.

Worauf sollten Absolventen bei der Wahl ihres Arbeitgebers achten? Was ist deine Empfehlung?

Sie sollten sich genau anschauen, welche Kultur an ihrem zukünftigen Arbeitsplatz gelebt wird. Wie sieht die Zusammenarbeit aus? Steht der Mensch im Mittelpunkt? Wie steht es mit der Vielfalt in den Teams? Die Werte, für die das Unternehmen einsteht, sollten den eigenen möglichst genau entsprechen.

TEXT: Ute Liebig

Name: Roman Iselin

Position: Country Lead Medical Devices Switzerland
Ausbildung: lic. oec. Universität St. Gallen
Mein bester Karrieretipp: Du gestaltest deinen Karriereweg, der für dich richtig ist – es ist nicht «ein Weg passt für alle»

Zum Unternehmen

Name: Johnson & Johnson
​​​​Was uns von anderen Arbeitgebern unterscheidet: Johnson & Johnson, Family of Companies in Switzerland, ist ein weltweites Gesundheitsunternehmen im Bereich Konsumgüter, Arzneimittel und Medical Devices. Wir achten darauf, dass jeder seine persönlichen Stärken einbringen kann. Dank dieser individuellen Förderung können wir unseren Mitarbeitern eine Vielzahl von internen Weiterentwicklungsmöglichkeiten anbieten.

Anzahl Mitarbeiter: 6’600 Mitarbeiter in der Schweiz
Personalbedarf: Engineering/ Sales & Marketing/ Chemistry / Life Sciences

Wege in das Unternehmen: Wir bieten den Studenten im Bachelor- oder Masterstudium Praktika, Traineeships oder Vollzeitstellen an, um ihre akademischen Fähigkeiten anzuwenden. Zusätzlich ermöglichen wir talentierten Studierenden mit dem Leadership-Development-Programm einen schnelleren Aufstieg in verschiedene Funktionsbereiche.
Kontakt: www.jnj.ch/karriere

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