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„Die Digitalisierung ist nicht Herausforderung, sondern Chance“

Foto: Simone Schuldis

Für Thomas Zinniker, Chief Information Officer bei der BKW, geht die Energiebranche derzeit durch eine der spannendsten Phasen ihrer Entwicklung – die IT spielt dabei eine wichtige Rolle.

In vielen Branchen hat sich die Rolle der IT in den letzten Jahren gewandelt. Wie ist dies im Energiesektor?

Die Energiewende hat unseren Markt von Grund auf verändert. Wir erleben eine deutlich stärkere Dynamik als in den vergangenen Jahrzehnten. Dazu kommt die hohe Volatilität bei der Produktion: Wind- oder Solarparks liefern keine konstante Menge an Energie wie ein konventionelles Kraftwerk. Wenn in der Luft Flaute herrscht, dann auch in der Produktion – das liegt sozusagen „in der Natur der Dinge“. Trotzdem müssen wir unsere Kunden zuverlässig beliefern können. Bei dieser fundamentalen Neuausrichtung der Energieversorgung ist die IT ein Schlüsselfaktor. Die Digitalisierung ist für mich daher nicht Herausforderung, sondern eine grosse Chance.

In welche neuen Geschäftsfelder taucht die BKW ein?

Durch Technologien wie Big Data und Blockchain sind wir in der Lage, uns ganz neue Handelskanäle und Geschäftsfelder zu erschliessen. So ist es heute möglich, dezentral produzierte Energie – zum Beispiel aus vielen privaten Solaranlagen – nicht einfach ins Netz einzuspeisen, sondern zu aktiv gesteuerten virtuellen Kraftwerken zusammenzuschliessen. Andere Optionen ergeben sich für uns durch die zunehmende Elektromobilität. Nur mit den entsprechenden Lösungen werden wir in der Lage sein, Peaks zu glätten, die entstehen, wenn viele tausend Autos zur gleichen Zeit laden wollen.

"Bei der fundamentalen Neuausrichtung der Energieversorgung ist die IT ein Schlüsselfaktor."

Wenn sich die Ausrichtung ändert, welche Auswirkungen hat dies auf die Organisation?

Für mich ist dies eines der spannendsten Dinge an der ganzen Entwicklung. Die Zukunft liegt vor uns wie ein offenes Feld: Wir experimentieren mit verschiedenen Modellen und integrieren dabei auch branchenfremde Ideen. Dies strahlt auf unsere gesamte Organisation aus. Bei der BKW sind uns zwei Aspekte besonders wichtig: Wir wollen das Thema Agilität konsequent vorantreiben, damit wir in kurzen Planungszyklen schnell und flexibel neue Lösungen entwickeln können. Gleichzeitig setzen wir auf Einfachheit – kompliziert kann schliesslich jeder! Wir konzentrieren uns auf die Essenz, also darauf, was eine Lösung mindestens leisten muss. Und bauen diese dann später aus.

Und was bedeutet dies für Ihre Unternehmens- und Arbeitskultur?

Offenheit und Vielfalt sind wichtige Werte für uns – in dieser Phase und in Zukunft. Denn aus dem Mix der verschiedenen Kulturen entstehen neue Modelle! Aus diesem Grund setzen wir konsequent auf eine eng vernetzte Zusammenarbeit über Hierarchien und Organisationsgrenzen hinweg. Dies funktioniert nur, wenn man achtsam miteinander umgeht und Verständnis für den anderen entwickelt. Wenn unsere Mitarbeitenden spüren, dass sie sich mit ihren Ideen einbringen können, bringt uns dies auch als Unternehmen weiter.

TEXT: Ute Liebig

Thomas Zinniker, Chief Information Officer

Zum Unternehmen:
Die BKW Gruppe ist ein international tätiges Energie- und Infrastrukturunternehmen. Sie plant, baut und betreibt Energieproduktions- und Versorgungsinfrastrukturen für Unternehmen, Private sowie die öffentliche Hand und bietet digitale Geschäftsmodelle für erneuerbare Energien.
Anzahl Mitarbeitende:
Über 6 000
Personalbedarf:
Ingenieure, Informatiker, Naturwissenschaftler und Wirtschaftswissenschaftler
Wege in das Unternehmen:
Lehre, Praktikum oder Direkteinstieg
Bewerbung an:
www.bkw.ch/jobs

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