Gemeinsam den digitalen Wandel gestalten

KIRSTEN VASEY und MARIO VIELI sprechen darüber, wie sich das Wesen der Arbeit verändert und warum gerade der menschliche Faktor für die digitale Transformation und zukünftige Erfolge so wichtig ist.

Kirsten Vasey und Mario Vieli; Foto: EY

Vor welchen Herausforderungen stehen eure Kunden derzeit?

KIRSTEN: Das Business steht vor drei Herausforderungen. Die Fähigkeiten der Mitarbeitenden müssen sich schneller weiterentwickeln; die Zusammenarbeit ändert sich – von linearen zu komplexen Ökosystemen; und die Generationen gehen sehr unterschiedlich an die Dinge heran. Zusätzlicher Druck entsteht durch COVID-19. Als Folge davon erleben wir im Moment eine starke Dynamisierung bei der Personalisierung, der Informationsweitergabe, dem virtuellen Einsatz von Arbeitskräften und dem Aufbau widerstandsfähiger Infrastrukturen.

Und EY selbst?

MARIO: Unsere Herausforderungen sind ähnlich. Um durch Veränderungen ausgelöste Widerstände abzubauen, beziehen wir Mitarbeitende frühzeitig in den Prozess mit ein. Wir fragen nicht, ob sie uns auf der Reise von A nach B begleiten, sondern ob sie mit uns ein Zielbild von B entwickeln! So binden wir sie emotional im Wandel ein – und sprechen nicht nur darüber.

KIRSTEN: Für den Prozess ist es auch wichtig, mit Hilfe der EVP einen sinnstiftenden Rahmen zu definieren und die Menschen so einzubinden.

Wie wirkt sich die digitale Transformation auf die Suche nach Talenten aus?

MARIO: Wir prüfen derzeit innovative Methoden wie AI bei der Rekrutierung. Gleichzeitig hinterfragen wir sie kritisch, um ihre Risiken besser zu verstehen. Zusätzlich setzen wir digitale Portale ein, um authentische Storys zu erzählen. So vermitteln wir ein Bild, wie es ist, bei EY zu arbeiten. Wir sind überzeugt, dass ein realitätsnahes Bild die beste Ausgangslage für ein nachhaltiges Arbeitsverhältnis ist.

Was verändert sich dadurch in der Zusammenarbeit?

KIRSTEN: Wir sehen, wie sich das Verständnis von Arbeit erweitert – weg vom «Ich», dem individuellen Arbeiten, über das «Wir» in Teams und kollaborierenden Unternehmen bis hin zum globalen «Alle». Man kann dies auch in den Reaktionen auf COVID-19 erkennen: Die Länder lernen voneinander und handeln aufeinander bezogen. Erleichtert wird dies durch virtuelle Kommunikation und Lernformen, die durch ihre Standortunabhängigkeit eine weltweite Perspektive bieten.

Welche Denkweisen setzt dies voraus?

MARIO: Wir wissen nicht genau, was auf uns zukommt. Darum fokussieren wir bei unserer Mitarbeitersuche immer stärker auf Persönlichkeitsmerkmale, zum Beispiel Menschen, die sich gut in einem unsicheren Umfeld entfalten können.

KIRSTEN: Wichtig ist auch eine starke Empathie. Sie ermöglicht es, Situationen zu verstehen und sich mit anderen zu verbinden. Der menschliche Faktor ist unersetzbar.

Originaltext: Debra Addison (Übersetzung Ute Liebig)

Name: Martine Graziano
Position: Head Innovation & Digital Transformation
Ausbildung: MsC Law, Universität Zürich
Mein bester Karrieretipp: Für eine Weile ins Ausland studieren oder arbeiten gehen.

EY

Was uns von anderen Arbeitgebern unterscheidet: Bei uns darfst und sollst du «out of the box» denken und dich genau so, wie du bist, einbringen. Inspiration und die Motivation, dich für deine Stärken einzusetzen, ist das, was wir von dir verlangen, wenn du ein Teil von EY wirst. Denn nur gemeinsam können wir unseren Purpose «Building a better Working World» in die Tat umsetzen.

Anzahl Mitarbeitende: Global: ~ 260'000 / Schweiz: 2'600 / 61 verschiedene Nationen – Durchschnittsalter 31

Personalbedarf: Alle offenen Positionen sind auf unserer Website publiziert: www.ey.com/ch/careers.

Wege in das Unternehmen: Praktikum, Werkstudent/-in, Direkteinstieg

Kontakt: www.ey.com/ch/careers; careers@ch.ey.com

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